Freezes, Locking, Powermoves …

… Breakdance und ganz viel Spaß mit Levent Gürsoy

Levent Gürsey ist Tänzer durch und durch. Seit er denken kann hat er sich mit Bewegung auseinandergesetzt. Ob als tanzendes Kleinkind auf dem Küchentisch, als Grundschüler in der Theater AG, beim Judo oder beim Schwimmen.

„Angefangen habe ich wie jeder von uns: Im Mutterleib zum Beat des Herzschlags meiner Mutter“.

Als Jugendlicher fand er dann seine Berufung im Breakdance, einer Tanzart bei der alles erlaubt ist.
Schnell war klar das hier Leidenschaft und Talent aufeinandertreffen.

Jährlich konnte er Siege bei internationalen Tanzturnieren verbuchen während er als Choreograph und Tanzpädagoge noch an diversen Theaterhäusern tätig war. Dort engagierte er sich ua. auch als Breakdance Coach in Jugend-Tanztheaterprojekten.
Nicht zuletzt ist er einer der Tänzer der 2007 gegründeten Breakdance Gruppe Nr. 1 in Deutschland: The TruCru.

Neben all diesem tänzerischen Talent hat Levent noch eine weitere, wertvolle Begabung:
Er kann Kindern Spaß und Freude am Tanzen vermitteln und diese gleichzeitig liebevoll und mit viel Einfühlungsvermögen trainieren.

Deshalb war die Freude groß als er, zusagte einen Nachmittag mit den Kindern einer betreuten Wohngruppe in Stuttgart zu tanzen und ihnen die Welt des Breakdance etwas näher zu bringen.

Kaum hatte Levent den Hobbyraum der Wohngruppe betreten, versprühte er sofort Energie und gute Laune die einfach ansteckend waren.

Nach einer kurzeb Begrüßung ging es auch gleich los und er forderte die Kinder auf, den ersten Move, den sogenannten „6 step“ direkt einmal auszuprobieren. Der "6 step" oder auch "6er Schtritt" ist die Grundsequenz der Beinarbeit beim Breakdance. Die Tänzerinnen und Tänzer stützen mit ihren Armen ihren Körper über dem Boden während sie die Beine im Kreis bewegen. Ein Junge meinet: "Das ist ja easy!"
„Sieht leichter aus als es ist“, kommentiert Levent. „Ich habe hierfür 3 Monate geübt“.

Die Kinder geben ihr bestes und tatsächlich ist es alles andere als einfach – sondern sogar sehr schwierig.
Levent scheint über den Boden zu schweben und alles sieht so leicht aus. Aber in Wahrheit ist es harte Arbeit und erfordert Körperbeherrschung und auch eine Menge Disziplin und die Bereitschaft sich immer wieder anzustrengen.

Trotzdem hatten die Kinder eine Menge Spaß – vor allem beim sogenannten „Baby Freeze“ - eine Position auf den Knien. Mit dem rechten Bein bist du auf dem Knie und mit dem linken angewinkelt aber nicht auf dem Knie. Die Arme stützen den Körper ab Der rechte Arm stürzt die Hüfte, der linke Arm das rechte Knie. Nun wird der Körper verlagert, so dass man langsam in Richtung Kopf einknickt. Der Kopf darf als Unterstützung den Boden berühren.
Klingt kompliziert und ist anfangs auch nicht so einfach. Aber es machte riesigen Spaß und die Kinder hatten einiges zu lachen und purzelten auf dem Boden herum wie kleine Welpen.

Zur eigens mitgebrachten Breakdance-Musik tanzten und hüpften sie nach der Lektion ganz frei und ebenso wild weiter, bis die 2 Stunden im Nu vorüber waren.

„Kommst du jetzt jeden Sonntag Levent?", fragte eines der Mädchen.

Na wenn das kein Kompliment war!
Mit schwerem Herzen ließen die Kinder Levent ziehen. Der aber versprach, auf alle Fälle noch einmal vorbeizukommen, natürlich dann mit einem neuen Move im Gepäck.

Herzlichen Dank lieber Levent das Du Deine wertvolle Zeit mit uns geteilt hast und soviel Spaß und Freude mitgebracht hast.
Wir haben viel gelernt – nicht nur Moves, sondern auch eine Menge fürs Leben.

Wir freuen uns, mehr von Dir zu sehen und hoffen, dass Du uns wieder besuchen kommst!